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EFAS

Einsatzunterstützungssystem für Feuerwehren zur Gefahrenbekämpfung an Bord von Seeschiffen

Projektkoordinator

Dr. Daniel Feiser
Fraunhofer FKIE
E-Mail: daniel.feiser@fkie.fraunhofer.de

Förderung

Laufzeit: 2016 – 2019
Fördergeber: BMBF, Projektträger: VDI
Programm: Forschung für die zivile Sicherheit
Bekanntmachung: „Zivile Sicherheit – Innovative Rettungs- und Sicherheitssysteme“

direkte Verbundpartner

  • Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE), Wachtberg
  • Institut für Sicherheitstechnik/Schiffsicherheit e.V., Rostock
  • Institut für Textil- und Verfahrenstechnik, Denkendorf
  • MARSIG mbH, Rostock
  • Hubert Schmitz GmbH, Heinsberg
  • ATS Elektronik GmbH, Wunstorf

assoziierte Verbundpartner

  • E.R. Schiffahrt GmbH & Cie. KG, Hamburg
  • Feuerwehr Wilhelmshaven, Wilhelmshaven
  • Verband Deutscher Reeder, Hamburg

Gesamtziele des Verbundes

Das Gesamtvorhaben EFAS soll im Themenfeld „Zivile Sicherheit – Innovative Rettungs- und Sicherheitssysteme“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit 2012-2017“ der Bundesregierung durchgeführt werden. Ziel ist die Erhöhung der Sicherheit, Effizienz und Effektivität von Feuerwehrkräften mit technologischen Neuentwicklungen bei der Gefahrenbekämpfung an Bord von Seeschiffen in Häfen. Anders als bei Havarien auf See werden bei Gefahrenfällen von Schiffen in Häfen die landseitigen Feuerwehren eingesetzt. Diese besitzen jedoch eine geringe schifffahrtsspezifische Ausbildung. Zudem ist eine Übertragung von landseitigen Unterstützungsmaßnahmen und -systemen auf die schiffsseitige Gefahrenbekämpfung nur stark eingeschränkt möglich. Durch schiffsspezifische Besonderheiten (bspw. Gefahrgüter), entsteht ein erhöhtes Risiko für die Einsatzkräfte. Eine sichere Gefahrenbekämpfung ist jedoch nicht nur für die Einsatzkräfte, sondern darüber hinaus auch für bewohntes Umland, die Umwelt und infrastrukturelle Einrichtungen von hoher Bedeutung.

Im Projekt wird ein innovatives Gesamtkonzept mit folgenden Einzelkomponenten entwickelt:

  • LTE-Systeme zur robusten Datenverbindung aus dem Schiff heraus
  • Systeme zur Ortung von Feuerwehrleuten im Einsatz
  • Lagedarstellungssystem mit einem Entscheidungsunterstützungsmodul für die Einsatzzentrale, sowie mobile Systeme zur Informationsverteilung
  • optimiertes Kommunikationskonzept
  • innovative Schutzkleidung mit Sensorik zur Datenübertragung an die Einsatzzentrale

 

Ziele des ISV

 Innerhalb des Teilprojektes sollen folgende Arbeitsziele erreicht werden:

  • Analyse von Schiffsunfällen in Hafengebieten, Klassifizierung nach Art und Ausmaß des Unfalls
  • Erstellung einer Gefahrenmatrix in Bezug auf die jeweilige Unfallart und Priorisierung der Gefahren
  • Klassifizierung der Schiffstypen und Ableitung von möglichen Brandarten, Brandausbrei-tungen und begleitenden Gefahren, dabei Berücksichtigung von möglichen Kraft- und Betriebsstoffen an Bord sowie der schiffspezifischen Ladungen
  • Klassifizierung der Schiffstypen und Zuordnung der üblicherweise an Bord der verschiedenen Typen vorhandenen Brandmelde-, Brandbekämpfungs- und Sicherheitssysteme sowie der für Brandbekämpfungsmaßnahmen relevanten Systeme
  • Ausarbeitung von Einsatztaktiken für konkrete ausgewählte Brandszenarien als Basis für ein Entscheidungsunterstützungssystem
  • Empfehlungen für spezifische ausrüstungstechnische Details für den Spezialfall „Schiffsbrand“
  • Erarbeitung von Trainingskonzepten für Land- und Hafenfeuerwehren für die effektive Vorbereitung auf einen Einsatz an Bord

Die genannten Ziele haben die Verbesserung der bisherigen Kompetenzen und Qualifikationen der Einsatzkräfte sowie die Erhöhung der Sicherheit während des Einsatzes zum Ziel. Die Ziele sollen durch eine analytische Aufarbeitung der genannten komplexen Informationen und deren Integration in Entscheidungsunterstützungssysteme, Lagebilddarstellungen sowie Trainingskurse erreicht werden.

 

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